Designestrich

Seit Januar 2017 verzichten wir aus personellen Gründen auf die Ausführung von CAF-Designestriche.

Bei Produktefragen oder zur Bemusterung wenden Sie sich bitte direkt an den Lieferanten:

KBS Kirchhofer-Bodensysteme AG

Industriestrasse 16

5106 Veltheim

Fon 056/463.68.68

www.kbs-ag.ch

Anhydritfliessestrich (CAF) als versiegelter Fertigbelag

Sollten Sie sich entscheiden, einen anhydritgebundenen Fliessunterlagsboden einbauen, schleifen und versiegeln zu lassen, um denselben als Fertigbelag zu nutzen, so orientieren wir Sie gerne vorab, wie dieses Produkt nach dem Einbau zu behandeln ist und was für Eigenschaften dieser Boden als Endbelag aufweist.
 

Nach dem Einbau des Unterlagsbodens

Der frisch eingebaute Unterlagsboden ist bei einer Raumtemperatur von 20°C nach 2 Tagen wieder begehbar und nach 7 Tagen belastbar. Bei tieferen Temperaturen ist eine längere Wartezeit einzuhalten. Während den kalten Jahreszeiten muss nach Bedarf geheizt werden, damit eine minimale Temperatur von +5°C sichergestellt werden kann. Dass der Boden gleichmässig austrocknen kann, darf dieser weder mit PE-Folie noch mit ähnlichen Materialien abgedeckt werden. Der Unterlagsboden muss vor mechanischen Verletzungen geschützt werden. Kratzer, Ausbrüche oder Ähnliches können nicht mehr unsichtbar ausgebessert werden. Auch Farbflecken oder Rückstände von verschmutztem Schuhwerk bleiben sichtbar. Schützen Sie Ihren Boden bei derartigen Arbeiten mit geeigneten Materialien.





 

Schleifarbeiten

Je nach Austrocknungszustand kann der Boden nach ca. 10 - 15 Tagen geschliffen werden. Wir empfehlen eine Musterfläche herzustellen und diese durch die Bauherrschaft abnehmen zu lassen.

Versiegelung

Vor dem Versiegeln muss der Anhydrit-Fliessunterlagsboden ausgetrocknet sein. Die Restfeuchtigkeit darf 0.5 CM% nicht übersteigen. Der Boden wird innert zwei Tagen zweimal versiegelt. Die Raumtemperatur während diesen Arbeiten muss mindestens 10°C und darf höchstens 30°C betragen. Der neu versiegelte Unterlagsboden ist danach drei Tage nicht begehbar. Eine Aushärtungszeit von ca. 20 Tagen muss nach der Versiegelung eingeplant werden. In dieser Zeit darf der Fertigboden weder abgedeckt noch feucht aufgewaschen werden.

Allgemeines

Ein versiegelter Anhydrit-Fliessunterlagsboden ist ein auf der Baustelle gemischter, eingebauter und behandelter Fertigunterlagsboden. Obwohl diese Arbeiten sorgfältig ausgeführt werden, können Diskrepanzen auftreten die zum Teil erst nach dem Versiegeln in Erscheinung treten.

  • Unregelmässig in der Farbe (Wolkenbildung)
  • Bewegungsfugen und Rissbildungen
  • Verunreinigung an der Oberfläche (durch aufschwimmende Materialien wie Styropor, Holz etc.)
  • Kleine Löcher oder Poren (ev. auch von den Bodenheizungsrohren aufsteigende Luftblasen)
  • Unregelmässigkeiten bei den Schleifarbeiten wie Schleifspuren oder Strukturdifferenzen entlang der Wände (maschinell mit Winkelschleifer)
  • Unregelmässigkeiten bei der Versiegelung (z.B. überlappende Rollerspuren)
  • Versiegelungen sind nicht dauerhaft und müssen gegebenenfalls erneuert werden

 

Wandanschlussfugen müssen ausgekittet werden. Wo Stellstreifen nicht mit Klammern befestigt werden können z.B. bei Metalltürzargen, Beton, KS Steine, Ecken usw. müssen grössere Fugen akzeptiert werden.